Aktionstag Cholgrueb, 1.10.2011
Auf der Guldenen sind in den letzten Jahren mehrere Natuschutzgebiete entstanden. Mit dem heutigen Einsatz in der Cholgrueb sollen diese nun besser vernetzt werden. Unter der Leitung des Naturnetzes haben sich deshalb 28 Personen aus den Naturschutzvereinen der Umgebung bei schönstem Herbstwetter zum Räumen der vorbereiteten Schneisen eingefunden. Durch das Anlegen von Asthaufen und das Entfernen des ehemaligen Bewuchses sollen sich Pflanzen und Tiere wieder durch die Schneisen bewegen können und sich so genetisch vermischen. Vor allem die Tagfaltern, darunter der hier wieder heimische gewordene Bläuling, soll so gestärkt werden. Die Teilnehmer des NHVE sind Silvia Vogt, Anne Traub, Hansruedi Widler, George Angehrn, Coni und Marcel Volkart.

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Nach Ankunft im Einsatzgebiet erfolgt die Instruktion über die anstehenden Arbeiten und den Zweck des Einsatzes. Ein Blick in die Schneise Richtung Guldenen lässt erkennen, dass heute niemand mangels Arbeit früher nach Hause geschickt werden muss.
Und auch die Schneise Richtung Forch zeigt noch Aufräumpotential. Wie emsige Ameisen beginnen die Teilnehmer die Grobreinigung durch Anlegen von Asthaufen am Rande der Schneise.
Silvia und Michiel bei Asthaufenbau, welche später verschiedensten Tieren als Unterschlupf dienen. Der Haufen von Coni und George hat bereits Tierhotelgrösse erreicht.
Und schon ist das Znünibuffet eröffnet. Ab jetzt wird auf den vorgeräumten Flächen auch mit Maschinenkraft gearbeitet. Marcel beim Mähen des zähen Brombeerbewuchses mit einer Motorsense.
George beim fachmännischen Fällen von grösseren Brombeeren.... Essen, Sonne und sinnvolle Arbeit in der traumhaften Umgebung Guldenen. Was braucht der Mensch mehr?
Ein Besuch der vor 10 Jahren erstellten Schneise zeigt eindrücklich den Wert und den Erfolg solcher Einsätze. Die Blumendamen des NHVE. Sie sammeln Samen und Stände von ökologisch wertvollen Pflanzen und verstreuen diese in der nun frei gewordenen Schneise.
Wer hätte am Morgen an einen solchen Fortschritt gedacht: Die Schneise Richtung Guldenen nach dem Einsatz. Das Nachherbild Richtung Forch.
Mit dem heutigen Einsatz wird dieser Pflanzen- und Tierwelt ein weiterer freier Durchgang zur Verfügung stehen. Biene auf einer Flockenblume. Und auch diese Erdkröte kann nun einfacher von einem Naturschutzgebiet zum anderen gelangen.