Naturschutzaktionstag Mutzmalen Stäfa, 22. September 2012
In den letzen 10 Jahren wurden bereits vielfältige Strukturen wie Trockenmauern und Steinhaufen am Weinberg Lattenberg in Stäfa aufgebaut. 28 Personen halfen heute beim Verlängern des Korridores für Schlingnattern, Ringelnatter, Blindschleichen, Eidechsen und Hermelins. Vom NHVE haben Hansruedi Widler, George Angehrn sowie Coni und Marcel Volkart mitgearbeitet.

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Erste Instruktionen und ein Blick über die bevorstehenden Arbeiten.

Zuerst einmal einen Anfangspunkt bestimmen, um aus dem Chaos eine Reptilienwohnung zu gestalten.
Waren die ersten Steine und Schaufel noch leicht, so wurden sie immer schwerer und schwerer... Die Eggerschlangengrube. Noch ein paar Regenschauer, welche den Sand hineinspühlen werden und schon sie die komfortablen Wohnungen bezugsfähig.
Die verlorenen Kalorien müssen dringend ergänzt werden. Ebenso die verlorene Flüssigkeit. Znünipause. Unser zweites Projekt: Grösser, höher und mit viel Sand am falschen Ort.
Trotz zunehmendem Regen und knurrendem Magen verläuft das Teamwork flüssig und erfolgreich. Etwas Warmes und Feines wird gerne entgegengenommen.
Nachdem der Sand abgetragen ist, beginnt das Aufschichten der Steine und der Bau der Übergangszonen. Das Garettenschieben artet fast in einem Wettbewerb aus.
Die beiden letzen Steinhaufen im Endausbau. Das zweite Eggerprojekt nach der Fertigstellung. Man beachte die Zweizonenbauweise. Rechts die simetrische  Goldküstentrockenmauerversion und links die naturnahe Chaotenversion. Die Studienergebnisse in den kommenden Jahren werden uns verraten, was von den Reptilien bevorzugt wird.
Ein Blick über die fertiggebauten Strukturen. Sie musste wegen Bauarbeiten umgesiedelt werden: Maulwurfsgrille.
Wer bis zum Ende durchhielt, wurde mit einer Weindegustation des örtlichen Winzers belohnt.